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Montag, 16. September 2013

Kindertagesstätten: eine lohnende Investition in die Zukunft

Business-Breakfast in der Kindertagesstätte Villa Luna im Rahmen der Unternehmenstage 2013
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Für die Planung einer Kindertagesstätte müssen alle in einem Boot sitzen: Johannes Horn, Leiter des Düsseldorfer Jugendamtes, Dorothea Körfers, Leiterin des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Düsseldorf und Kreis Mettmann, Dr. Jürgen Reul, Geschäftsführer der Villa Luna GmbH, Architektin Anja Merten und Ferdinand Nett, Leiter der Abteilung Förder- und Gründungsberatung, Branchenentwicklung der Wirtschaftsförderung Düsseldorf, (von links) informierten über das Thema.
Foto: Alois Müller/Abdruck honorarfrei

Düsseldorf – Kindertagesstätten sind eine Investition in die Zukunft. Doch welche Rahmenbedingungen und Fördermöglichkeiten gibt es? Das große Interesse am Thema Kinderbetreuung zeigte die Zahl der Teilnehmer an dieser Veranstaltung: Rund 30 Vertreter, überwiegend aus der Immobilienbranche, standen dicht an dicht in der Turnhalle der privaten Kindertagesstätte Villa Luna in Düsseldorf-Flehe. Eingeladen hatten die Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Düsseldorf und das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Düsseldorf und Kreis Mettmann. Das Business-Breakfast war Teil der Veranstaltungsreihe „Unternehmenstage 2013 – Innovative Personalpolitik“.

„Um qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen, sind heute neben dem Gehalt auch das Wohnumfeld, die kulturellen Einrichtungen und vor allem das Kinderbetreuungsangebot von entscheidender Bedeutung“, betonte Ferdinand Nett, Leiter der Abteilung Förder- und Gründungsberatung, Branchenentwicklung der Wirtschaftsförderung Düsseldorf. Es bestehe nach wie vor eine große Nachfrage nach Plätzen in Kindertagesstätten (Kita). Zugleich lobte er die Villa Luna als positives Beispiel für eine kreative Herangehensweise an diesen Bedarf: Die Kita-Räume beherbergten zuvor ein Kaufhaus. Aus dem ehemaligen Parkdeck wurde die Außenanlage mit Wiesenfläche und großem Sandkasten.

Was bei der Planung einer Kindertagesstätte alles zu bedenken ist, skizzierte die Architektin Anja Merten. „Die Möglichkeiten, auf der grünen Wiese zu bauen, werden immer seltener“, so die Expertin. „Gesucht werden kreative Ideen für Umwandlungen von Immobilien oder der Schließung von Baulücken.“ Neben vielen gesetzlichen Vorgaben, die bei der Planung zu beachtet sind, sollten aber die Kinder und deren Bedürfnisse nie vergessen werden.

Johannes Horn, Leiter des Jugendamtes der Stadt Düsseldorf, zeigte die Attraktivität des Themas Kindertagesstätten auch für Investoren. Bis 2016 sollen in der Landeshauptstadt rund 60 neue Kindertagesstätten entstehen. Viele davon von Investoren geplant und realisiert. Der Düsseldorfer Kita-Navigator habe gezeigt, dass für 53 Prozent der unter dreijährigen Kinder eine Betreuung gesucht wird. „Das sind fast 4.000 neue Plätze.“ Durch den Kita-Navigator kann die unterschiedliche Nachfrage in den Stadtteilen in Erfahrung gebracht werden. Das Fazit von Johannes Horn: „Es lohnt sich, in Kitas zu investieren“. Mietverträge von 15 bis 25 Jahren seien die Regel und somit sei die Vermietung ein gutes Investment. Zudem gebe es verschiedene staatliche Fördermittel.

Die Idee, eine Kindertagesstätte als Investmentprodukt zu planen, kam bei den Teilnehmern aus der Immobilienbranche gut an. Auch Dorothea Körfers, Leiterin des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Düsseldorf und Kreis Mettmann, zeigte sich nach der Veranstaltung zufrieden: „Das praktische Beispiel der Villa Luna verbunden mit vielen hilfreichen Informationen zu den gesetzlichen Rahmenbedingungen hat die Teilnehmer überzeugt.“

Unternehmenstage 2013 – Innovative Personalpolitik

Die „Unternehmenstage 2013 – Innovative Personalpolitik“ vom 9. bis 19. September in Düsseldorf und dem Kreis Mettmann sind ein gemeinsames Projekt des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Düsseldorf und Kreis Mettmann, der Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Düsseldorf, der Wirtschaftsförderung des Kreises Mettmann, der Gleichstellungsstellen, der Industrie- und Handelskammer Düsseldorf, der Arbeitsagenturen und Jobcenter und kleiner und mittelständischer Unternehmen sowie weiterer zahlreicher Kooperationspartnerinnen und -partner. Barbara Steffens, Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter NRW ist die Schirmherrin der Unternehmenstage. Die Themen der Veranstaltungen reichen von Fachkräfte- und Nachwuchsgewinnung, familienorientierter Personalpolitik und Frauen in Führungspositionen bis hin zu betrieblich unterstützter Kinderbetreuung und Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Eines der Ziele der Unternehmenstage ist die Verbesserung der beruflichen Situation von Frauen.

Nähere Informationen sowie eine Übersicht der Veranstaltungen gibt es im Internet unter www.unternehmenstage.de oder unter der Telefonnummer: 0211 17302 27.

Landesinitiative „Frau und Wirtschaft“

Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Düsseldorf und Kreis Mettmann ist Teil der Landesinitiative „Frau und Wirtschaft“. Trägerin des Kompetenzzen-trums ist die Zukunftswerkstatt Düsseldorf GmbH. Die Initiative umfasst 16 Kompetenzzentren, eines in jeder Arbeitsmarktregion Nordrhein-Westfalens. Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter verfolgt mit den Kompetenzzentren das Ziel, die Erwerbquote von Frauen nachhaltig zu steigern und die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern zu verbessern. Mit dem Kompetenzzentrum setzen sich die Landeshauptstadt Düsseldorf und der Kreis Mettmann gemeinsam für die Verwirklichung dieser Ziele in der Region ein.

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Pressekontakt

Dr. Marie-Christine Frank
Public Relations
m.frank-competentia@zwd.de
Tel.: 0211.17302-446
Fax: 0211.17302-104
Mobil: 0173.4825735

Herausgeberin:
Kompetenzzentrum Frau und Beruf Düsseldorf und Kreis Mettmann
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www.competentia.nrw.de/Duesseldorf-Mettmann

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