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Montag, 16. September 2013

Aus der Praxis für die Praxis

Rund 40 Unternehmer trafen sich am Freitag, den 13.09. in der Bildungs- und Tagungsstätte Mettmann, um sich über „Innovative Personalpolitik“ zu informieren. Eingeladen hatten die Agentur für Arbeit Mettmann und das Jobcenter ME-aktiv im Rahmen der Unternehmenstage 2013, die in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Frau und Beruf Düsseldorf und Kreis Mettmann stattfanden.
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v.L.: Dorothea Körfers, Leiterin Kompetenzzentrum Frau und Beruf; Ulf Zimmermann Geschäftsführer Helbako GmbH; Ute Ackerschott, Vorsitzende der Geschäftsführung Agentur für Arbeit Mettmann; Martina Würker, Geschäftsführerin Jobcenter ME-aktiv

„Mut zu neuen Wegen“, so lautete der Untertitel der Veranstaltung, die besonders für kleinere und mittlere Betriebe des Kreises Mettmann auf großes Interesse stieß. „Fachkräftegewinnung und -sicherung sind und bleiben die Themen für erfolgreiche Unternehmer“, so Ute Ackerschott, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Mettmann. „Es gilt, das ganze Potenzial auszuschöpfen, insbesondere auch das Potenzial der meist gut ausgebildeten Frauen und der älteren Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen bis zu ihrem letzten Arbeitstag. Sie sind ein Baustein bei der Lösung der anstehenden Probleme und mit ihnen die „moderne“ Personalpolitik.“

Welche vielfältigen Ideen und Unterstützungsmöglichkeiten es von Agentur für Arbeit und Jobcenter für Arbeitgeber gibt, brachte den Unternehmern die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Barbara Cornelissen-Vetter näher. Themen, wie Kinderbetreuung, flexible Arbeitszeiten, gut genutzte Elternzeiten und der berufliche Wiedereinstieg waren nur einige der Themen, für die sich die Agentur für Arbeit stark macht und berät. „Eldercare“ ist ein neues Stichwort, mit dem sich Personalverantwortliche schon heute beschäftigen müssen. Denn bei einer immer älter werdenden Gesellschaft gehört zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht nur Kinderbetreuung, sondern auch die Pflege von Angehörigen.

Aus der Praxis konnte dazu Ulf Zimmermann, Geschäftsführer der Helbako GmbH aus Heiligenhaus berichten. Das Familienunternehmen mit 260 Mitarbeitern geht das Problem des Fachkräftemangels im technischen Bereich schon seit längerem offensiv an. „Wir können als mittelständiges Unternehmen im Kreis Mettmann nicht mit den Gehältern und dem Bekanntheitsgrad der großen Betriebe mithalten. Deshalb müssen wir uns anderweitig attraktiv für unsere Mitarbeiter machen. 2011 haben wir eine Mitarbeiterbefragung durchgeführt und die Ergebnisse in ein Programm eingearbeitet, das die Gemeinschaft der Mitarbeiter stärkt und Angebote der verschiedensten Art für sie bereithält. Das geht vom hochwertigen Kantinen-Essen bis zur Freikarte für das Schwimmbad. Über Einkaufsportale bieten wir Mitarbeiterrabatte, haben eine attraktive Firmenwagenregelung, und neben flexiblen Arbeitszeitmodellen und Home-Office Regelungen bieten wir sogar unseren Arbeitnehmern an, ein Sabbatical einzulegen. Ungewöhnlich für ein mittelständiges Unternehmen. Dazu kommen natürlich Weihnachtsfeiern und Sommerfeste, gemeinsame sportliche Aktivitäten. Es sind aber nicht nur die einzelnen Angebote, die interessant sind, sondern das Paket, das wir unter das Motto „Wir sind Helbako“ gestellt haben. Wir spüren deutlich, dass wir damit bei unseren Mitarbeitern gut ankommen und unsere Attraktivität als Arbeitgeber gesteigert haben“, so Ulf Zimmermann.

Und auch Ute Ackerschott sieht nach ihren Gesprächen mit den Arbeitgebern deutliche Vorteile bei Betrieben, die eine innovative Personalpolitik betreiben:  „Familienfreundliche Maßnahmen bringen nachweislich positive betriebswirtschaftliche Effekte durch erhöhte Arbeitsmotivation und -produktivität, weniger Fehlzeiten, kürzere Elternzeiten, geringere Fluktuation, hohe Mitarbeiter- und Kundenbindung und geringere Rekrutierungskosten. Umgeben von Großstädten mit bekannten Namen müssen die vielen international erfolgreich agierenden Betriebe im Kreis einiges tun, um die besten Fachkräfte an sich zu binden und den Erfolg zu halten. Agentur und Jobcenter unterstützen die Arbeitgeber gerne dabei unter anderem mit solchen Veranstaltungen, um Alternativen und Lösungen aufzuzeigen und mit anderen Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen. Manche Idee lässt sich vielleicht am besten in einem Netzwerk verwirklichen. Und dazu gab es hier auf der Veranstaltung einige Anstöße“, so Ackerschott.


Bundesagentur für Arbeit
Agentur für Arbeit Mettmann
Pressemitteilung
Nr. 053/2013 – 16. September 2013

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Pressekontakt

Dr. Marie-Christine Frank
Public Relations
m.frank-competentia@zwd.de
Tel.: 0211.17302-446
Fax: 0211.17302-104
Mobil: 0173.4825735

Herausgeberin:
Kompetenzzentrum Frau und Beruf Düsseldorf und Kreis Mettmann
c/o ZWD GmbH
Postfach 10 55 05
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www.competentia.nrw.de/Duesseldorf-Mettmann

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